Fundamentalanalyse

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Die Wertpapieranalyse zur Anlageentscheidung setzt sich aus der Fundamentalanalyse (engl. Fundamental Analysis) und der Technischen Analyse zusammen. Die Fundamentalanalyse hat als die klassischere von beiden Analysen das primäre Ziel die Identifikation der Wertpapiere, in die ein Investment lohnend ist.

Vorbemerkungen zur Wertpapieranalyse

Die Bewertung oder Analyse von Aktien dient Investoren dazu, einen Aktienwert als Alternative zum Kurs der Aktie am Börsenmarkt zu ermitteln. Ziel der Wertpapieranalyse ist eine Handlungsempfehlung für die Investoren im Bezug auf das Kaufen, Halten oder Verkaufen eines Wertpapieres auszusprechen.

Fundamentalanalyse

Die Fundamentalanalyse besteht einerseits aus einer Analyse der globalen ökonomischen, politischen und strukturellen Gegebenheiten auf den Märkten sowie andererseits aus einer Betrachtung von unternehmensspezifischen Daten und Informationen. Einfluss auf die mittel- bis langfristige Unternehmensentwicklung und somit auf den Aktienwert haben verschiedenste Faktoren wie Konjunktur, verfügbarer Arbeitsmarkt und politische Einflussnahme.

Mit diesen Kenntnissen über das Unternehmen und dessen Umfeld ist es möglich, subjektiv den fairen Wert einer Aktie zu bestimmen. Da der Marktwert sich aus Angebot und Nachfrage ergibt, der faire Wert hingegen ein Ergebnis einer systematischen Betrachtung oder Abschätzung ist, müssen diese nicht gleich sein. Unter der Annahme, dass sich langfristig der Marktwert dem fairen Wert einer Aktie annähert, lassen sich dann Handlungsempfehlungen ableiten.

Die Fundamentalanalyse ist heutzutage die am weitesten verbreitete Analyseart. Unter anderem basiert die Investmentstrategie des Value Investing auf der Fundamentalanalyse. Hierbei werden durch den Markt unterbewertete Aktien erworben, um damit dann eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen. Einer der bekanntesten Vertreter des Value Investing ist Warren Buffet.

Drei Stufen der Fundamentalanalyse

Überblick über die Fundamentalanalyse

Die Fundamentalanalyse wird in der Regel in drei Stufen durchgeführt. Dabei werden zunächst die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen betrachtet, anschließend das Branchenumfeld und abschließend das Unternehmen selbst.


Globalanalyse

In der Globalanalyse wird die aktuelle globale und nationale konjunkturelle Lage untersucht. Besonders von Interesse sind hierbei Kennzahlen wie:

  • das aktuelle Zinsniveau -> Aktien sind c.p. attraktiver, je niedriger der Zins am Kapitalmarkt
  • die sich im Umlauf befindliche Geldmenge -> je höher die Geldmenge, desto mehr profitieren Aktienkurse von der vorhandenen Liquidität ( expansive Geldpolitik zur Konjunkturverbesserung )
  • Wechselkurs-Entwicklungen -> für international agierende Unternehmen von großer Bedeutung. Je mehr ein Unternehmen importiert/exportiert, desto mehr Einfluss hat der Wechselkurs auf die relative Wettbewerbsposition.
  • Inflationsniveau

Die aktuellen Geldpolitiken der großen Zentralbanken wie der europäischen EZB oder der US-amerikanischen FED, welche die genannten Kennzahlen indirekt beeinflussen können, haben somit eine gewichtige Rolle in einer Fundamentalanalyse. Änderungen des Leitzinses sind hierbei von besonderem Interesse: Während ein niedriger Leitzins eher Investitions-fördernd wirkt, führt eine Erhöhung zu einer restriktiveren Geldpolitik, die aber Inflations- und Investitions-hemmend wirkt.

Ebenfalls ist die Rohstoffpreisentwicklung, besonders für rohstoffarme Länder, nicht zu vernachlässigen, wobei dem Rohölpreis die größte Bedeutung zuzumessen ist. Preise von Metallen und weiter zu verarbeitende Rohstoffen, sowie Energiepreise, können ebenfalls einen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung nehmen, ebenso politische Ereignisse.

Branchenanalyse

In der Branchenanalyse kommst es zu einer näheren Betrachtung der Branchenumfeldes. Im Fokus stehen hierbei die Struktur der Branche sowie deren Verhalten zum Konjunktur-Zyklus.

Eine Struktur einer Branche wird zum Beispiel durch Kennzahlen zur Größe der Unternehmen, Zahl der Wettbewerber, der Produktausrichtung und mögliche Innovationsgebiete bestimmt.

Eine Betrachtung der Branche unter konjunkturellen Gesichtspunkten bringt Aufschluss, ob die Branche eher konjunkturbegleitend, vorlaufend, nachlaufend oder gar anti-zyklisch ist.

Branchen sind weiterhin unterschiedlich stark von steuerlichen, gesetzgeberischen und sonstigen administrativen Entscheidungen betroffen. Zu denken ist hierbei beispielweise an Steuererhöhungen/Steuersenkungen, Umweltauflagen und Ladenöffnungszeiten.

Geschäftsklima-Indizes stellen für die Branchenentwicklung spezielle Indikatoren dar. Als einer der bekanntesten Indizes dieser Gattung gilt der GfK-Konsumgüterindex, der insbesondere für die Einzelhandelsbranche Aussagekraft besitzt.

Durchschnittliche Lagerbestände und Auftragseingänge geben Aufschluss auf die Nachfrageentwicklung einer Branche. Für Prognosen über die zukünftige Branchenentwicklung sind diese Größen relevant.

Unternehmensanalyse

Die Unternehmensanalyse besteht aus zwei wesentlichen Komponenten. Während in der qualitative Unternehmensanalyse zunächst eine subjektive Betrachtung der Unternehmensstruktur vorgenommen wird, wird danach in der quantitativen Betrachtung der aktuelle Aktienkurs mit den wichtigsten Kennzahlen zusammengeführt. Ziel ist es dabei, ein möglichst umfassendes Bild des Unternehmes zu erzeugen und mögliche finanzielle Entwicklungspotenziale aufzuzeigen.

Daten zum Beipiel AMD

Chart AMD 2008
AMD Kennzahlen 2008

Im Folgenden soll die Analyse am Beipiel von Advanced Micro Devices (AMD) durchgeführt werden, wobei das Jahr 2008 als Referenzjahr genommen wird.

Qualitative Unternehmensanalyse

Qualitative Unternehmensanalyse im engeren Sinne

Die qualitative Unternehmensanalyse im engeren Sinne ist die eigentliche Aktienanalyse und umfasst die sogenannten „internen qualitativen Faktoren“ wie

Qualitative Unternehmensanalyse im weiteren Sinne

Die qualitative Unternehmensanalyse im weiteren Sinne umfasst vor allem die sogenannten „externen qualitativen Faktoren“, damit sind die unabhängig vom Ergebnis der Aktie von außen einwirkenden Bestimmungsgrößen wie

  • gesamtwirtschaftliche Faktoren wie Wirtschaftswachstum, Konjunktur oder Arbeitsmarkt
  • Marktlage
  • Notenbankpolitik
  • politische Ereignisse

gemeint.


Die Erkenntnisse dieser qualitativen Analyse sind zwar aufgrund ihrer zu hinterfragenden Objektivität diskutabel, allerdings sind sie dennoch eine der Grundlagen für die Schätzung der zukünftigen Ertragsströme des betrachteten Unternehmens.

Quantitative Unternehmensanalyse

Im Rahmen der quantitativen Unternehmensbewertung kommt es zur einer Untersuchung der Ertragskraft des Unternehmens, wobei vorallem Jahresabschlussberichte bzw. Unternehmensbilanzen und daraus abgeleitete Bilanzstrukturzahlen ausgwertet werden.

Die wichtigsten Kennzahlen im Rahmen der Unternehmensanalyse sind:

Kurs-Gewinn-Verhältnis

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis stellt die wichtigeste Kennzahl in der Fundamentalanalyse dar. Sie stellt eine Relation zwischen dem Kurs pro Aktie und dem Unternehmensgewinn, bezogen auf eine Aktie, her.

KGV = \frac{Kurs\ einer\ Aktie}{Ertrag\ je\ Aktie}

Im Vergleich mit dem jeweiligen üblichen Branchen-KGV kann bei einem niedrigeren Unternehmens-KGV eine Kaufempfehlung ausgesprochen werden, respektive bei einem höheren Unternehmens-KGV ein Verkaufsempfehlung (ein hohes KGV wird oft in der Zeit von Börsenblasen, wie etwa im Jahr 2000, ermittelt). Bei einem unter dem Branchen-Durchschnitt liegenden KGV ist möglichweise die relativ gute Ertragslage des Unternehmens noch nicht in den Kurs der Aktie eingepreist und somit ein Kauf lohnenswert.

Die Anleger können im Rahmen des KGV auch erkennen, wie lange ein Unternehmen bei der derzeitigen Gewinnlage braucht, bis der aktuelle Aktienkurs verdient ist.


Beispiel

Das Beispiel Advanced Micro Devices (AMD) 2008 soll die Berechnung verdeutlichen:

Kennzahl Wert
Kurs der Aktie 2,142 €
Gewinn der Aktie -5,10 €


KGV = \frac{Kurs\ einer\ Aktie}{Ertrag\ pro\ Aktie}=\frac{2,142\ Euro}{-5,10\ Euro}=-0,42\

Kurs-Cashflow-Verhältnis

Das Kurs-Cashflow-Verhältnis setzt aktuellen Aktienkurs in Verhältnis zum Cashflow des Unternehmenes je Aktien. Da die Gewinnermittlung über die Verändung von Rückstellungen und Abschreibung beeinflussbar ist - somit der KGV auch - stellt das Kurs-Cashflow-Verhältnis eine weitaus aussagekräftigere Kennzahl zur Gewinnermittlung des Unternehmens dar.

KCV = \frac{Kurs\ einer\ Aktie}{Cash-Flow\ je\ Aktie}


Der KCV solte, in Ergänzung zum KGV, im Branchenvergleich ebenfalls möglichst niedrig sein, um eine Kaufempfehlung auszusprechen.

Kurs-Umsatz-Verhältnis

Die Kennzahl des Kurs-Umsatz-Verhältnisses kann als Ergänzung zur KGV betrachtet werden. Bei jungen Unternehmen oder bei Unternehmen im Umbruch ist eine Anwendung des KCV anstelle des KGV weitaus sinnvoller, da hier meistens keine Gewinne vorliegen und eine Betrachtung des KGV somit zwecklos ist.

AMD Kennzahlen KUV 2008
KUV = \frac{Kurs\ einer\ Aktie}{Umsatz\ je\ Aktie}

Da der KUV die Frage beantwortet, wieviel Euro ich an der Börse investieren muss, um einen Euro Umsatz des Unternehmens zu bekommen, gilt auch hier wieder, dass die Aktie umso kaufenswerter ist, je niedriger der KUV ist.


Beispiel

Das Beispiel Advanced Micro Devices (AMD) 2008 soll die Berechnung verdeutlichen:

Kennzahl Wert
Kurs der Aktie 2,142 €
USD Kurs vom 31.12.2008 1,392 USD
Umrechnung des Umsatzes der Aktie von USD in € 9,54 USD / 1,392 USD
Umsatz der Aktie 6,8534482 €


KGV = \frac{Kurs\ einer\ Aktie}{Umsatz\ pro\ Aktie}=\frac{2,142\ Euro}{6,8534482\ Euro}=0,31254339\

Kurs-Buchwert-Verhältnis

Das Kurs-Buchwert-Verhältnis gibt Hinweise zur Ertragsstärke einer Aktie. Ein hoher KBV deutet eher auf eine ertragsschwache Aktie hin, während ein niedriger KBV höhere Renditen erwarten lässt.

KBV = \frac{Kurs\ einer\ Aktie}{Buchwert\ je\ Aktie}

Dividendenrendite

Die Dividendenrendite gibt Auskunft über das Verhältnis von gezahlter Bardividende zum aktuellen Aktienkurs. Sie stellt damit eine effektie Verzinsung des eingesetzten Kapitals pro Aktie auf Grundlage des aktuellen Kurses dar.

Dividendenrendite = \frac{Dividende}{Kurs\ einer\ Aktie}

Je höher die Dividendenrendite ist, desto attraktiver wird der Kauf einer Aktie. Allerdings sollte beachtet werden, dass die Dividendenausschüttung nicht unbedingt die Gewinnentwicklung wiederspiegelt. Die Ausschüttungspolitik eines Unternehmens kann also durchaus von der aktuellen Unternehmensentwicklung als auch von der Kursentwicklung der Aktie abweichen.


Beispiel

Das Beispiel Advanced Micro Devices (AMD) 2008 soll die Berechnung verdeutlichen:

Kennzahl Wert
Kurs der Aktie 2,142 €
Dividende der Aktie 0,00 €


KGV = \frac{Dividende}{Kurs\ pro\ Aktie}=\frac{0,00\ Euro}{2,142\ Euro}=0,00\

Dividenden- und Gewinndiskontierung

Aus Sicht der Anteilseigner leitet sich der Unternehmenswert aus den Zahlungen, die in der Zukunft zu ihnen fließen, ab. Diese Zuflüsse werden dann auf den Bewertungszeitpunkt diskontiert.

Discounted Cash Flow - Verfahren

Einzahlungsüberschüsse ( Cash Flows ) aus normaler und außerordentlicher Geschäftstätigkeit des Unternehmens als Ganzes werden auf den Bewertungszeitpunkt diskontiert. Damit lässt sich der fundamentale Wert des Unternehmens aus Sicht eines Investoren bestimmen und die Vorteilhaftigkeit eines Investitionsprojektes abwägen.

EVA-Konzept

Economic Value Added, ein von der Beratungsgesellschaft Stern Stewart & Co. entwickeltes Konzept. Es beruht auf dem Residualgewinn, also dem Gewinnüberschuss, der den zur Deckung der Kapitalkosten notwendigen Gewinn übersteigt. Residualgewinn kann demzufolge nur entstehen, wenn die Gesamtkapitalrendite über den Kapitalkosten liegt. Der Unternehmenswert wird durch diese Form von Gewinnen erhöht.

CFROI

Cash-Flow-Return-on-Investment, ein von der Boston Consulting Group entwickeltes Konzept, welches auf fortlaufende Kontrolle der Erfolge der operativen Geschäftsbereiche abzielt.Dabei wird ein nach bestimmten Kriterien aufgestelltes Cash-Flow-Profil erstellt. Der CFROI ist der interne Zinsfuß dieses Profils.

Rentabilitätsmaß Nachteil
Eigenkapitalrentabilität Vergleichbarkeit durch Leverage-Effekt beeinträchtigt
Gesamtkapitalrentabilität abhängig von Altersstruktur der Anlagen und der Abschreibemethode
Umsatzrentabilität das eingesetzte Kapital wird nicht berücksichtigt


Gegenüber Eigen-, Gesamt und Umsatzrentabilität soll dieses Rentabilitätsmaß eine bessere Erfolgsbeurteilung ermöglichen. Der CFROI behandelt einen Geschäftsbereich, dessen Aktiva konstante Zahlungsüberschüsse während der Nutzungsdauer der Aktiva generieren, als einziges Investitionsobjekt.

Grundlage des CFROI

 -I_0 + \sum_{t=1}^T \frac{CF}{(1 + CFROI)^t} + \frac{L_T}{(1 + CFROI)^T} = 0

  •  I_0 = Bruttoinvestitionsbasis = auf Bewertungszeitpunkt historische inflationierte Anschaffungskosten des Sachanlagevermögens zuzüglich Buchwert des Umlaufvermögens abzüglich nicht verzinsliches Fremdkapital ( Vgl. Steiner/Bruns - Wertpapiermanagement 7. Auflage S.243 )
  • CF = jährlicher Cash Flow während der Nutzungsdauer ( vor Zinsen und nach Steuern )
  • T = Nutzungsdauer
  •  L_t = Nettowert der nicht abschreibbaren Aktiva



Der CFROI entspricht also dem Zinssatz, bei dem die anfängliche Investitionssumme dem Barwert der Cash-Flows entspricht. Die Rentabilität einer fiktiven Investion entspricht somit dem CFROI. Vermögensgegenstände werden für  I_0 beschafft und erzeugen konstante Einzahlungsüberschüsse während der gesamten Nutzungsdauer im Bewertungszeitraum.

Fundamentalanalyse am Beispiel von AMD 2009

Fundamentalanalyse Januar 2009

Die folgende Fundamentalanalyse stammt von Finanzen.net.

Weitere Wertpapieranalysearten

Neben der Fundamentalanalyse exisitiert mit der Technischen Analyse eine weitere Hauptanalyseart. Die Technische Analyse basiert aber allerdings überwiegend auf der Kurshistorie des betrachteten Finanzwertes. Ziel ist es auf Basis vergangener Entwicklungen Analysen und Prognosen zu zukünftigen Kursen zu erstellen. Mit der Chartanalyse, der Indikatorenanalyse, der Fibonacci-Analyse und der Elliot-Wellen-Analyse kann dabei zwischen 4 Methodenrichtungen unterschieden werden.

In den vergangen Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewonnen hat die Analyse auf Basis von Behavioral Finance. Diese stellt eine Art Bindeglied zwischen der Technischen Analyse und der Fundamentalanalyse dar, da sie sowohl Erkenntnisse beider Methoden anwendet als auch pyschologische Aspekte mit einfließen lässt. Eine der grundlegenden Annahmen ist dabei das nicht-rationale Handeln der Marktteilnehmer, welche von pyschologischen Aspekten wie Verlust-Angst und Profit-Gier am Markt gelenkt werden. Sinnvolle Entscheidungen werden dabei teilweise verhindert. Einer der Erklärungsansätze für irrationales Verhalten am Markt ist die Theorie des Herdenverhalten.

Kritik an der Fundamentalanalyse

Kritik an der Fundamentalanalyse kommt aus verschiedensten Richtungen.

So werden bei der Fundamentalanalyse keine unvorhergesehenen Ereignisse, die starken Einfluss auf Kurse haben, berücksichtigt (z.B. Terroranschläge und Skandale).

Langfristige Kursziele können approximativ bestimmt, kurzfristige Gegenbewegungen jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Insbesondere sehen die Anhänger der Effizienzmarkthypothese sowie der Technischen Analyse keine Existenzberechtigung für die Fundamentalanalyse.

Die Theorie der Effizenzmarkthypothese besagt, dass sämtliche Marktteilnehmer vollständig über alle Aktivitäten am Markt informiert sind und auf Basis gleicher Informationen rational agieren. Alle Informationen sind also in den Kurs bereits eingepreist, womit niemand zu dauerhaft langfristigen Gewinnen in der Lage ist. Die Fundamentalanalyse kann also nicht zu Überrenditen führen.

Befürworter der Technischen Analyse unterstützen das Argument, dass sämtliche verfügbaren Informationen - insbesondere die öffentlich zugänglichen - bereits in den aktuellen Kurs des Wertpapieres eingepreist sind. Eine zusätzliche Analyse der zugrunde liegenden fundamentalen Faktoren ist daher unnötig, da der Aktienkurs selbst die größtmögliche Informationsquelle darstellt.

Siehe auch

Literatur

Weblinks



Vollständig!

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--Workit 15:18, 17. Jan. 2010 (CET)